Freitag, 27. August 2010

August





Ich war also hochdosiert und eingermaßen angebräunt auf Mallorca. Mit zwei wundervollen Schwestern, mit denen ich mich immer besser verstehe. Kann man das so sagen? Viell. werde ich ja doch mal allmählich ausgeglichener und entspannter.
Und meine mittlere Schwester hat eine Freundin mit genommen. Als Ersatz für die Frau Mama. Die war beruflich bedingt nämlich verhindert. Der Flug war insoweit entspannt, dass ich mir aus drei Kotztüten und jede Menge Eiswürfeln einen 1A Kühler bauen konnte, ich am Gang saß (also nicht andere Passagiere einquetschend in der Mitte oder so) und mein Sitznachbar aufgrund des Kühlpads einen Kontaktpunkt gefunden hat um mich bis nach der Ladung durch leichtes Geplänkel abzulenken von Turbolenzen, Spuckattacken oder ähnliches.
Bis ich dann allerdings auf einem halb aufgeblasenen Luftbett neben meiner kleinsten Schwesti liegen konnte sollte noch so einiges an Zeit drauf gehen. wir mussten nämlich sehr sehr lange bei der Autovermietung anstehen. Aber dann. Aber dann bin ICH! -und die die mich kennen wissen was das bedeutet-GEFAHREN! alleine (was auch sonst?!) auf einer ausländischen (naja) Insel mit wilden hupenden Spaniern nach Santa Ponca in die größte Villa aller Zeiten.
Naja, und auf besagter Luftmatratze bin ich dann für 2Std geblieben um dann auf die Couch zu wechseln auf der ich dann die restlichen 7Nächte geblieben bin. Nachdem ich nämlich am nächsten Tag rausgefunden hab, dass man diese auch ausklappen konnte war das an sich nämlich garnicht so übel!
Ach ja, und was soll ich sagen...wir haben den Pool geliebt. Und die beiden Hunde des Hausherren.Und das Wetter.Und den Blick aufs Meer.Und das Autofahren. Und das Essen.Und den Schmuck. Die Sonne.Palma. Wirklich schön.
Und im Cafe Katzenberger waren wir auch. Vielmehr davor. Weil rein gehen war nicht. Zu voll. Jeden Tag. Zu jeder Uhrzeit. Aber ein peinliches Foto konnte ich machen. Peinlich deswegen, weil ich das Gefühl hatte genau in dem Augenblick abzudrücken wo sie überhaupt keine Lust hatte wie ein Tier im Zoo angegafft zu werden.

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